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JUNGE FILMKRITIK BEI BILDRAUSCH

7. Mai 2021
Birgit Glombitza, Dozentin
Seminar für Medienwissenschaft Uni Basel

24 mal Hell und Dunkel

Unvorstellbar. Wir kaufen ein Ticket. Suchen einen Sitzplatz. Licht aus. Vorhang auf. Und dann kommen sie wieder. Die „Gespenster“ aus Licht und Schatten. Im endlich gemeinschaftlich erlebten Kinodunkel.

 

17. Juni 2021
Erste Eindrücke des Festivals. Texte von Studierenden der Uni Basel (Seminar "Über Filme schreiben").

Warm-Up

Wie die Studierenden der Uni Basel dem Bildrausch Festival begegnen...

Gestern begrüsste das Bildrausch Festival seine Besucher und Unterstützer zum 10. Mal. Dabei waren nicht nur Freunde, Helfer, Kulturschaffende und Kinobegeisterte, auch ein Seminar der Uni Basel ist mit von der Partie. Geleitet von Birgit Glombitza unterstützen die Studierenden den diesjährigen Festival-Blog mit ihren Eindrücken zu Film und Geschehen. 

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von David Goffin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

David Goffins Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

«Dashte Khamoush» trägt den englischen Titel The Wasteland. Dieser übersetzte Titel wird dem Film allerdings nicht gerecht und ist auch nicht wirklich akkurat. Eine passendere Übersetzung wäre silent meadow, die stille Aue.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Philipp Haller Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Philipp Hallers Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

Der Wind wirbelt Staub durch die Luft, die Sonne brennt, Dürre so weit das Auge reicht. Mittendrin, Frauen, Männer und Kinder mit zerzausten Haaren und dreckigen Kleidern.  

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Paola D’Arcangelo Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Paola D’Arcangelos Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

Eine abgelegene Backsteinfabrik im Iran.  ArbeiterInnen schuften in der Hitze und Trockenheit, der Boss sitzt im kühlen Büro.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Nadine Sperka Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Nadine Sperkas Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

Der Schauplatz des Films Dashte Khamoush ist eine Backsteinfabrik. Doch schnell wird klar, dass die spürbare Aussichtslosigkeit über die Grenzen dieses Settings hinausgeht und viele Iraner betrifft.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Gierom Zanetti Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Gierom Zanettis Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

Die Trostlosigkeit, welche sich sowohl im englischen Titel (The Wasteland) als auch in der direkten Übersetzung (Silent Meadow) des Filmes, erkennen lässt, spiegelt sich in diversen Aspekten des Filmes. „Manchmal braucht es Geduld, einen Film zu schauen.“, bemerkt das Regisseur*Innen-Duo im an die Vorführung anschließenden Q & A.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Kim Fischer Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Kim Fischers Kritik an: Das Haus meines Vaters - Ludwig Wüst

Das Haus meines Vaters von 2013 erzählt von Andrej, gespielt von Nenad Smigoc, der in das Haus seines Vaters zurückkehrt. Begleitet wird er von seiner Freundin Hanni (Martina Spitzer), welche Andrej schon lange nicht mehr gesehen hat. Mit dem Wiedersehen und der Wiederkehr in das Haus erzählt der Film die Geschichten der Vergangenheit dieser Freundschaft und seiner Kindheit. 

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Gian-Andrea Moser Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Gian-Andrea Mosers Kritik an: Dashte Khamoush - The Wasteland von Ahmad Bahrami 

Wenn Depression ein Film wäre, so würde er "The Wasteland" heißen. Mit diesem Eindruck verlässt man den überaus beeindruckenden Film von Ahmad Bahrami.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Julian Honegger Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Julian Honeggers Kritik an: Das Haus meines Vaters - Ludwig Wüst

Eindrücklich und berührend zeigt Ludwig Wüst die Heimkehr eines Ausreißers, das verlassene Elternhaus, seine Erinnerungen, Ängste und Sehnsüchte. Dokumentarisch und zeitdeckend mit einer Handkamera aufgenommen, führt Wüst den Betrachter tief in die Gefühlswelt des Sohnes ein.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Zoe Quenet Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Zoe Quenets Kritik an: Das Haus meines Vaters - Ludwig Wüst

Das Haus meines Vaters erzählt die Geschichte von der Rückkehr Andrej’s, gespielt von Nenad Smigoc, ins Haus seines Vaters. Gemeinsam mit seiner Schulfreundin Hanni, gespielt von Martina Spitzer, fahren die beiden zum Haus, welches verlassen in einem Dorf steht.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Fatou Diaby Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Fatou Diabys Kritik an: One Day in The Life Of Noah Piugattuk – Zacharias Kunuk

Dieser Film von Zacharias Kunuk ist sowohl lustig als auch ernst und zuletzt vermittelt er auch eine traurige Geschichte, dessen Fortsetzung wir uns mehr oder weniger ausmalen können.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Anna Lenzin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Aussagen über Aussagen - Anna Lenzin über Bill Morrison

Ich glaube nicht, dass ich jemals jemanden gehört habe, der sich mit Oskar Schindler vergleicht. Es ist auch wahr, dass Künstler*Innen eine starke Persönlichkeit und ein großes Ego haben müssen.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Amber Lingg Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Amber Linggs Kritik an: One Day in The Life Of Noah Piugattuk – Zacharias Kunuk

Aus der prallen Hitze des Frühsommers treten wir ins angenehm kühle Kino ein und werden zuerst einmal mit einer Eislandschaft konfrontiert, die sich von einem Ende des Horizontes zum nächsten zu erstrecken scheint. Damit beginnt die Reise, auf der wir Noah Piugattuk und seine Familie einen Tag lang begleiten.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Stefan Zischler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Stefan Zischlers Eindrücke vom zweiten Tag am Bildrausch

On Day In The Life Of Noah Piugattuk/ Zacharias Kunuk:

Der Film hat mich auf zweifacher Weise zum Lächeln gebracht. Zuerst gehören Huskys zu meinen Lieblingstieren und zweitens waren die Witze der Inuits untereinander eine Erheiterung für den ganzen Kinosaal.

 

18. Juni 2021
Junge Kritik von Alissa Maimone Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Alissa Maimones Kritik an: One Day in The Life Of Noah Piugattuk – Zacharias Kunuk

Impressionen einer eisigen Landschaft, blauer Himmel und ein Gespräch zwischen einem charismatischen Inuit und einem Beauftragten der kanadischen Behörde. Ein 113 minutenlanges „Nein“ zu einem Umzug in ein Reservat.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Philipp Haller Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Philipp Hallers Eindrücke von Félix Dufour-Laperrières Kurzfilmprogramm

Es fühlt sich an, als hätte das Bildrausch Festival erst angefangen, schon bricht der dritte Tag an. Kaum zu fassen, wie schnell die Zeit im Kino vergeht. 

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Nadine Sperka  Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Nadine Sperkas Eindrücke von Félix Dufour-Laperrières Kurzfilmprogramm

Pulsierende Körper und Figuren. Fließende Perspektiven und Lichtverhältnisse. Ehrliche Liebe. Einsamkeit.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Julian Honegger Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Julian Honeggers Eindrücke von Félix Dufour-Laperrières Kurzfilmprogramm

Das Kurzfilmprogramm zeigt einiger der wichtigsten Werke Félix Dufour-Laperrières. Arbeiten, die sein Leben und vor allem seine Anfänge als Filmemacher über 10 Jahre hinweg geprägt haben.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Alissa Maimone Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Alissa Maimones Eindrücke von Félix Dufour-Laperrières Kurzfilmprogramm

Gedankenchaos. Ein dunkler Raum, ein Mann und eine Frau nähern sich an, schwarze Tintenfassaden, vermischte Texturen jagen über die Leinwand. Figuren die sich immer wieder- und ineinander finden.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Zoe Quenet Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Zoe Quenets Eindrücke von Félix Dufour-Laperrières Kurzfilmprogramm

Mit seinen Kurzfilmen bringt Félix Dufour-LaPerrière dem Zuschauer ein ästhetisches Erleben. Fragt man sich vielleicht zu Beginn noch, was die Aussage, der Plot oder die Inspiration der einzelnen Kurzfilme sein mag, merkt man am Ende, dass der Sinn der Filme in der Darstellung liegt.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Stefan Zischler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Stefan Zischlers Kritik zu "The World to Come" von Mona Fastvold

Tagebuchartig erzählt die Protagonistin Abigail in dichterischem Stil aus ihrem Leben. Die Geschichte spielt sich in einer amerikanischen Provinz um das Jahr 1850 ab. Abigail lebt mit ihrem Mann auf einer Farm, doch es fehlt jegliche Form von wirklichem Kontakt.

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von David Goffin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Floating Signifier - David Goffin

Floating Signifier. Im Rahmen der hoch interessanten und intensiven Masterclass mit Kevin B. Lee bin ich erstmals in Kontakt mit diesem Begriff gekommen – vermutlich wird er mein Arbeiten in jederlei Hinsicht ab jetzt begleiten. Egal in welchem Bereich, egal ob im akademischen oder wirtschaftlich-werbenden Zusammenhang, vermutlich werde ich immer einen Moment bei jeder Arbeit innehalten und mich fragen: Was genau bewirkt mein Text eigentlich? 

 

19. Juni 2021
Junge Kritik von Anna Lenzin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

People Watching - Anna Lenzin

Eine Dame mit weitem, glockenförmigen Rock, die neben uns sitzt, fragt, wie sie mit ihrem Handy auf das kostenlose Wifi zugreifen kann. Wir versuchen, ihr die Schritte zu erklären und sie bedankt sich bei uns. Jetzt spricht sie mit einer Festivalmitarbeiterin, die gerade ein Sandwich isst.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Vincent Bähler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

A City is a Cinema - Vincent Bähler

Am 18. Juni 2021 bot Bildrausch eine Tour quer durch Basel an. Öffentliche Plätze, mal mehr mal weniger vertraut, wurden dabei zum Schauplatz diverser Kurzfilme und es lässt sich sagen: Wer nicht dabei war, der hat definitiv etwas verpasst. 

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Gierom Zanetti Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Alphabetismus zu The World to Come - Gierom Zanetti

(The World to Come hat) auf (mich) ästhetisch aufregend, am (Ende) abrupt, bedrückend, charakterleer, dürftig, erdrückend, (manchmal) fade (und) flächendeckend facettenarm, gewirkt, hatte irgendwann … ja ... keine Lust mehr.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Saray-Lien Keser Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Kevin B. Lees Masterclass - Saray-Lien Keser

Die Atmosphäre während der Masterclass war sehr angenehm. Kevin B. Lees Präsentation und visuellen Einblendungen von Bildern und Videos haben geholfen, seine Standpunkte zu verstehen. Viele seiner Worte waren sehr inspirierend und eindrucksvoll. Insgesamt eine gute Erfahrung.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Saray-Lien Keser Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

One Day in the Life of Noah Piugattuk - Saray-Lien Keser

Bei der Dauer des Films mit rund 120 Minuten hätte ich mir etwas mehr Handlung und Inhalt gewünscht. Die Gespräche haben sich oft sehr lang gezogen, wobei die Sequenz des Gesprächs zwischen dem kanadischen Regierungsvertreter und Noah Piugattuk, dem Oberhaupt der Inuit-Gruppe Familie wohl die meiste Zeit in Anspruch nahmen.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Stefan Zischler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Stefan Zischler zu: Gavaznha - The Deer von Masud Kimiai

Ghodrat, der sich mit einer Schusswunde und einem Koffer voll gestohlenem Geld, bei seinem alten Schulkameraden Seyed von der Polizei versteckt. Überrascht muss Ghodrat feststellen, in welchem Zustand sein guter Freund sich befindet.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Nadine Sperka Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Nadine Sperka zu: Gavaznha

Eine Geschichte über einen Helden und eine Freundschaft, die zeitlos ist. Ein Junkie und ein Bankräuber, die in der Schulzeit befreundet waren und sich nun nach Jahren wiedersehen.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Gian-Andrea Moser Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Fruhaufs Kosmos - Gian-Andrea Moser

1943 wurde in Basel das LSD von Albert Hoffmann erfunden. Fast 80 Jahre später kommt eine neue Droge nach Basel: Die Kurzfilme von Siegfried A. Fruhauf.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Fatou Diaby Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Fatou Diaby über: Gavaznha – The Deer

Der Filmemacher, Masud Kimiai, gab dem Film allein durch seine Anwesenheit eine weitere Bedeutungsebene.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Kim Fischer Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Kim Fischer - Kurzkritik zu "Gavaznha" von Masoud Kimiai

Dieser iranische Klassiker von 1974 zeigt uns die Reise eines Mannes. Ghodrat, der bei einem Raub angeschossen wurde, sucht bei seinem alten Schulkollegen, Seyed, Schutz.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Tanja Schmidiger Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Tanja Schmidiger - Gedanken zu "This is not a burial, it’s a resurrection"

In einem Dorf in den Bergen Lesothos lebt Mantoa. Sie ist verwitwet und hat soeben ihren Sohn, ihr letztes Familienmitglied begraben. In tiefe Trauer versunken wendet sie sich von ihrem Glauben ab. Dabei bleibt ihr einziger Wunsch, selbst bald bei ihrer Familie beerdigt zu werden. Die Nachricht, im Namen des Fortschrittes soll ein Damm gebaut und dabei das Dorf inklusive der Gräber geflutet werden, reisst Mantoa aus ihrer Versteinerung. Sie wird alles tun, um ihr Zuhause nicht zu verlieren.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Alissa Maimone Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Fruhaufs Kosmos - Gedanken von Alissa Maimone

Blitzgewitter mit Ganzfeld-Effekt. Fruhaus Kosmos wird seinem Namen gerecht. Wer eine Geschichte oder einen mitreißenden Kurzfilm erwartet, ist hier falsch. Die Filme des experimentellen Filmregisseurs Siegfried A. Fruhauf lassen uns in eine andere, wilde und eigene Welt eintauchen.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Anna Lenzin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Anna Lenzins Kritik zu "La mafia non è più quella di una volta" von Franco Maresco

Als Odysseus auf seiner Reise nach Ithaka auf der Insel der Zyklopen ankommt, begegnet er Polyphem, einem riesigen Wesen mit nur einem Auge. Eingesperrt in der Höhle des Zyklopen mit einigen Gefährten, arbeitet er eine List aus um zu entkommen.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Zoe Quenet Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Zoe Quenet zu: A Metamorfose Dos Passaros – Catarina Vasconcelos

Catarina Vasconcelos zeigt mit ihrem Film A Metamorfose Dos Passaros was das Leben, der Tod und alles dazwischen bedeuten kann. Mit welchen Emotionen und Perspektiven man die Dinge betrachten und deuten kann. 

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Tanja Schmidiger Seminar "Über Filme schreiben", Universität Basel

Tanja Schmidiger zu: A Metamorfose Dos Passaros – Catarina Vasconcelos

Eine poetisch anmutige Meditation über Familie; ein bildgewaltiges Gedicht.

 

21. Juni 2021
Junge Kritik von Amber Lingg Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

One Day in the Life of Noah Piugattuk - Amber Linggs Eindrücke

Aus der prallen Hitze des Frühsommers treten wir ins angenehm kühle Kino ein und werden mit einer Eislandschaft konfrontiert, die sich von einem Ende des Horizontes zum nächsten erstreckt. Damit beginnt die Reise, auf der wir Noah Piugattuk und seine Familie einen Tag lang begleiten. So macht sich Noah Piugattik morgens auf, um Whiteman supplies zu besorgen, die sie zum Leben brauchen. „Tea is good even without sugar”, sagt er aber zu seiner Partnerin, bevor er sich zur Jagd aufmacht.

 

21. Juni 2021
Junge Kritik von Saray Keser Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Saray Keser zu: Gavaznha - The Deer von Masud Kimiai

Bis heute hatte ich noch nie einen Film aus dem Iran gesehen. Schon zu Beginn wird mit der Titelmusik und der Aufnahme eines Stacheldrahtes eine melancholische Atmosphäre erzeugt. Krieg, Armut und Gewalt, geht mir durch den Kopf.

 

20. Juni 2021
Junge Kritik von Gloria Seiler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Fruhaufs Kosmos - Gloria Seiler

Am vierten Abend des Festivals konnte ich noch für die späte Vorstellung der Kurzfilme Fruhaufs Kosmos Tickets ergattern. Der Moderator erwähnte, dass das Filmfestival Bildrausch dafür bekannt ist, eher unbekannte Ecken der Filmindustrie abzudecken und da dürfen die Kurzfilme von Siegfried A. Fruhauf auf keinen Fall fehlen.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Kim Fischer Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Kim Fischer zu: A Metamorfose Dos Passaros – Catarina Vasconcelos

Die Abwesenheit von Catarina’s Großvater, Seemann Henrique, hinterlässt Spuren hinterließ Spuren. Bei seiner Frau, seinen Kindern, seinen Enkeln und bei ihm selbst. Seine Frau Triz und seine Kinder lebten ohne physischen Kontakt zu ihm.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Amber Lingg Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Feist - Tim Leyendekker. Eine Kritik von Amber Lingg

Szenisch wie ein Bühnenbild: Wir sehen ein geräumiges Wohnzimmer mit großer Couch und hohen Fenstern. Auf dem Sofa sitzen drei Männer und reden über die Liebe und was es bedeutet, zu Hause anzukommen. Was braucht es, um sich zuhause zu fühlen und inwiefern unterscheidet sich dieses Gefühl von der Liebe?

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Julian Honegger Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Julian Honegger zu: A Metamorfose Dos Passaros – Catarina Vasconcelos

Ein wahrer Augen- und Ohrenschmauss. Catarina Vasconcelos verarbeitet in die Geschichte ihrer Eltern und Großeltern. Das satte Grün der Küstenregionen von Portugal und das tiefe Blau des Atlantiks betten den gesamten Film in eine unendliche Ruhe.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Vincent Bähler Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

berauscht - Kritik zu "Feast" von Tim Leyendekker 

Auf Schwulenpartys in den Niederlanden betäubten drei Männer feiernde Gäste und injizierten ihnen ihr eigenes, mit HIV infiziertes Blut. Der Vorfall ging durch die Medien. Tim Leyendekker fand hier Inspiration für sein Werk. «Feast» fasst in einem Reportage ähnlichen Stil die schockierenden Ereignisse zusammen, jedoch fällt es schwer von einer Dokumentation zu sprechen. Ein Spagat zwischen Akzeptanz und Kriminalität, zwischen Reportage und kunstvollem Surrealismus.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Alissa Maimone Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Lichtspiele - Alissa Maimone

Eine kleine Oase: weiße Tische, bestückt mit zarten Sommerblumen und farbigen Stühlen gibt uns Platz für ein kaltes Getränk, Gelächter und inspirierende Gespräche zwischen dem Tumult der Bilder auf den Leinwänden.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Nadine Sperka Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Abschliessende Worte von Nadine Sperka

Eine wunderschöne und emotionale Woche geht zu Ende. Ich durfte zahlreiche inspirierende Menschen kennenlernen, den ergänzenden Gedanken von Regisseur*innen zu ihren Filmen lauschen und so viele anregende Filme in so kurzer Zeit sehen, wie noch nie zuvor in meinem Leben.

 

21. Juni 2021 Junge Kritik von Anna Lenzin Seminar "Über Filme Schreiben", Universität Basel

Nachtwanderung

Das ist das dritte Tischfußballspiel, das wir gewonnen haben. Ich werde für eine Sekunde abgelenkt, als ich mir die Kleidung unserer Gegner ansehe, und schaffe es nicht, ein Tor zu erzielen. "That was good!”. Sage ich laut.