Luisa und Paco fahren zu ihren Eltern, die den neuen Freund ihrer Tochter kennen lernen sollen. Die Begegnung verläuft, wie solche Begegnungen ablaufen. Paco ist Darsteller in der Hitserie Narcos. Und obwohl er noch keine Sprechrolle hat, wird er dazu überredet, eine Szene vorzuführen. Mit stummen Blicken und lässigen Posen entlarvt Paco die Narco-Kultur als absurde Performance männlicher Coolness. Die ebenso komische wie surreale Begegnung geht bald in ein Buch über, das Luisas Bruder liest – und verwandelt sich vor unseren Augen in eine geheimnisvolle Darbietung, in der Realität und Fiktion auf verblüffende Weise ineinanderfliessen.
DIRECTOR
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Nicolás Pereda
Nicolás Pereda (1982) ist ein mexikanisch-kanadischer Filmemacher, in dessen Arbeiten die Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktion keine Rolle spielen. Seine präzis komponierten Filme und verhaltenen Charaktere widmen sich den Rätseln des Alltäglichen in der mexikanischen Arbeiterklasse. Scheinbar banale Situationen entfalten darin eine vielschichtige Mischung aus Humor, Absurdität und sozialer Realität. Pereda arbeitet häufig mit einem festen Ensemble aus professionellen und nicht-professionellen Darsteller:innen und integriert biografische Elemente seiner Mitwirkenden.