Copper

  • Nicolás Pereda

Auf dem Weg zur Kupfermine, wo Lázaro arbeitet, entdeckt er am Strassenrand eine Leiche. Seine ohnehin fragile Welt rutscht aus dem Gleichgewicht. Zuhause raten Mutter und Tante zum Schweigen, zum Vergessen. Doch das Gesehene lässt sich nicht verdrängen, bezeugen aber auch nicht. Seine Umgebung begegnet ihm mit wachsendem Misstrauen. Als ihn eine Lungenerkrankung dazu zwingt, eine Pause von der Arbeit in der Mine einzulegen, verstärken sich die Zweifel an seinem tatsächlichen Gesundheitszustand und nähren Gerüchte über eine mögliche Verstrickung in das Verbrechen. Halt findet Lázaro bei seiner Tante, aber auch dieser Halt könnte eine Täuschung sein.

Tief im Wald hat eine Person ihr Motorrad stehen lassen und tritt vorsichtig auf eine Lichtung zu. Sie trägt noch immer ihren Helm.

DIRECTOR

  • Nicolás Pereda

    Nicolás Pereda (1982) ist ein mexikanisch-kanadischer Filmemacher, in dessen Arbeiten die Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktion keine Rolle spielen. Seine präzis komponierten Filme und verhaltenen Charaktere widmen sich den Rätseln des Alltäglichen in der mexikanischen Arbeiterklasse. Scheinbar banale Situationen entfalten darin eine vielschichtige Mischung aus Humor, Absurdität und sozialer Realität. Pereda arbeitet häufig mit einem festen Ensemble aus professionellen und nicht-professionellen Darsteller:innen und integriert biografische Elemente seiner Mitwirkenden.

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