Las cosas indefinidas

  • María Aparicio

Eva und ihr Assistent Rami sitzen am Schnitt eines Dokumentarfilmes über Blinde, der von einem kürzlich verstorbenen Freund begonnen wurde. Gemeinsam betrachten, ordnen und besprechen sie das vor ihnen liegende Material. Bei aller Poesie, die in der inhaltlichen Reflexion liegt, wenn Eva mit ihrem Assistenten die Auswahl von Filmsequenzen erörtert, oder vor Student:innen über den Umgang mit Archivmaterial referiert, ist der Film eine melancholische Meditation über schmerzhafte Übergänge und eine Ode an die Trauer und an das Aushalten von Verlusten; den Verlust eines geliebten Freundes, den Verlust des Augenlichts oder den Verlust der Begeisterung für die eigene Arbeit. Es ist auch ein Film über das Kino und das Handwerk des Schneidens sowie den für viele schmerzhaften Übergang von einer analogen Welt in eine digitale. Gewidmet ist der Film dem 2019 verstorbenen Dokumentarfilmer Pablo Baur.

DIRECTOR

  • María Aparicio

    María Aparicio richtet ihren Blick auf Menschen und ihre Arbeit. Dabei sind Menschen am Rand in den bisherigen Filmen von besonderem Interesse. Und Menschen, die durch ihre Arbeit – oder deren Abwesenheit – sich ihrer selbst bewusst werden. María lebt und arbeitet in Córdoba, Argentinien. Las Cosas Indefinidas ist ihr dritter Langfilm.

RELATED MOVIES

HOPPER/WELLES

Orson Welles USA 2000

HOPPER/WELLES

TRANSE

Teresa Villaverde Portugal 2006

TRANSE

SO MUCH TENDERNESS

Lina Rodríguez Kanada 2022

SO MUCH TENDERNESS

SAMSARA

Lois Patiño Spanien 2023

SAMSARA

A NIGHT OF KNOWING NOTHING

Payal Kapadia Indien 2021

A NIGHT OF KNOWING NOTHING

GEUMUL

Kim Ki-duk Südkorea 2016

GEUMUL

TRANSATLANTIQUE

Félix Dufour-Laperrière Kanada 2014

TRANSATLANTIQUE

ALEXX196 & la plage de sable rose

Loïc Hobi Frankreich, Schweiz 2023

ALEXX196 & la plage de sable rose