ARU SENDO NO HANASHI

  • Japan
  • 2019

Die Kamera bewegt sich so unaufgeregt und elegant wie das Wasser, auf dem der alte Fährmann Toichi seinen Kahn steuert, um Reisende und die Anwohner des nahe gelegenen Dorfes von der einen auf die andere Seite des Ufers zu befördern. Der Fluss ist sein Leben, und noch hat er genug Kundschaft, doch der Bau einer Brücke nahe der Anlegestelle bedroht seine Existenz. Unmittelbar aus der Bahn geworfen wird sein friedlicher Alltag jedoch durch die unverhoffte Begegnung mit einem halb ertrunkenen Mädchen, das er bei sich aufnimmt und dessen Wunden er pflegt. Grosse Redner sind sie beide nicht und auch sonst haben sie jeder für sich eine Vergangenheit, die sie einzuholen droht.

Der japanische Ausnahmeschauspieler Joe Odagiri nimmt sich in seinem Regiedebüt deshalb viel Zeit für seine Figuren, ihre Gesichter, ihre Gesten, jedes noch so kleine Detail, um ihnen ein Stück weit näherzukommen. Doch oft ist es die atemberaubende Landschaft, vor der sie agieren, die den Menschen in diesem Film die Show stiehlt und der Christopher Doyles exquisite Bildarbeit in bester Tradition japanischer Kinokunst ein Gefühl von Unheimlichkeit und Jenseitigkeit verleiht, das unter die Haut geht.

OURS

Morgane Frund Schweiz 2022

OURS

SALIDAS

Michael Fetter Nathansky Deutschland 2021

SALIDAS

AFTER

Anthony Lapia Frankreich 2023

AFTER

GENTLE

Anna Eszter Nemes, László Csuja Ungarn, Deutschland 2021

GENTLE

INFLORESCENE

Nicolaas Schmidt Deutschland 2020

INFLORESCENE

GEOGRAPHIES OF SOLITUDE

Jacquelyn Mills Kanada 2022

GEOGRAPHIES OF SOLITUDE

KHIAM

Joana Hadjithomas, Khalil Joreige Libanon 2007

KHIAM

THE PLAINS

David Easteal Australien 2022

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