THE PASSING

  • Bill Viola

Bill Violas Bestreben, Träume, Erfahrungen und das Unbewusste in ästhetische Bild- und Klangwelten zu übersetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Die assoziativen Erzählstränge, denen existenzielle Fragen zugrunde liegen, entfalten sich rund um die Gegensatzpaare Geburt und Tod, Realität und Virtualität. Für seine Arbeit schöpft Viola sowohl aus dem Christentum wie auch dem Zen-Buddhismus, den er selbst während eines Aufenthalts in Japan praktiziert. Seine tiefe Spiritualität verwebt Viola mit autobiografischen Elementen, wie etwa der eigenen Nahtoderfahrung durch Ertrinken, zu vielschichtigen Werken.

In The Passing (1991) kontrastiert und verwebt Viola Bilder von Tod und Geburt mit Traumsequenzen und Erinnerungen. Die ruhigen Atemzüge eines schlafenden Mannes, Viola selbst, und die schweren seiner sterbenden Mutter rhythmisieren die Sequenzen. Viola zeigt das Leben als Übergang von Geburt zum Tod, als eine Fortsetzung der Generationen.

RELATED MOVIES

O ESPECTADOR ESPANTADO

Edgar Pêra Portugal 2016

O ESPECTADOR ESPANTADO

ZDOROVO I VECHNO

Anna Tsyrlina Natalia Tschumakowa Schweiz, Russland 2015

ZDOROVO I VECHNO

KIILA: VERBRANNTES LAND

Mika Taanila Finnland 2002

KIILA: VERBRANNTES LAND

OLEG Y LAS RARAS ARTES

Andrés Duque Spanien 2016

OLEG Y LAS RARAS ARTES

A DATE IN MINSK

Nikita Lavretski Belarus 2022

A DATE IN MINSK

WÄNDE

Lucy Betulius Schweiz 2021

WÄNDE

CAN'AN

Mani Haghighi Iran 2008

CAN'AN

DOGTOOTH

Giorgos Lanthimos Griechenland 2009

DOGTOOTH