Podium Insyriated: Krieg erzählen

Gibt es eine adäquate Form der Erzählung wenn es um das Leben im Krieg und auf der Flucht geht? Inwiefern ähneln sich die im Spielfilm, im Dokumentarfilm und der journalistischen Reportage angewandten dramaturgischen Mittel um Spannung und Emotionen zu erzeugen? Ist es ethisch vertretbar mit dem Schicksal einer traumatisierten Zivilbevölkerung zu unterhalten? Oder ist es im Gegenteil sinnvoll und notwendig, denn: Nur Zuspitzung und Emotionen rütteln auf?

In einem Podiumsgespräch setzen sich Philippe van Leeuw, Regisseur von Insyriated, Ossama Mohammed syrischer Filmemacher  (Silvered Water, Syria Self-Portrait, 2014) und die Journalistin Noëmi Landolt, die über ihre Erlebnisse auf dem Flüchtlings-Rettungsschiff Sea-Watch 2 den Blog «Mission Mittelmeer» führte, mit der Frage auseinander, wie und warum im Feuilleton und Kino über Krisen, Krieg und Terror berichtet wird.

 

Moderiert wird das Gespräch über Chancen, Grenzen und Verantwortung von Jean Perret, Leiter der Abteilung «cinéma du réel» an der Haute école d’art et de design (HEAD) in Genf.

 

Für Silvered Water, Syria Self-Portrait bietet Bildrausch einen Streaminglink an.

Der Link steht ab dem 10. Juni für CHF 6 bereit.

 

Das Podium präsentiert Bildrausch in Kooperation mit Balimage. Die Diskussionssprache ist Englisch. 

 

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