PRESSESTIMMEN

Die Entdeckung für mich ist die portugiesische Regisseurin Teresa Villaverde. (...) Am meisten gefällt mir Two Brothers, My Sister (Três Irmãos, dt. Titel: Geschwister) von 1994. Es ist eine sehr schöne, sehr dunkle Filmkopie, die hier im Stadtkino läuft, der lokalen Kinemathek. (...)  Das erste Bild hat mich schon für den Film eingenommen. Neulich hat mir ein befreundeter Filmemacher erzählt, er wisse ab dem ersten Schnitt, ob ein Film was sein werde. Hier will ich das schon vorher glauben. Wie das Mädchen frontal gezeigt, aber gerade nicht eingefangen wird, sondern voller Widerstand der Linse entgegenragt, wie Villaverde mit Kontrasten und minimalster Bewegung schon eine Präsenz herstellt, das kann nur Zeugnis eines Filmemachens sein, das glaubt, hofft und liebt.

Frédéric Jaeger in critics.de, 26. Juni 2017


Das Bildrausch Filmfest in Basel zeugt auch im verflixten siebten Jahr von Stärke und Mut zum Ungewöhnlichen. Es gibt Filmfestivals, die sind für die Branche bestimmt, für die Regisseure, Akteure, Produzenten und Verleiher, die Filme machen oder sie vertreiben, sowie für die Medien, die darüber berichten. Andere zielen ausschließlich aufs Publikum ab, indem sie Filme präsentieren, die vor allem über ein hohes Popularitätspotential verfügen. Manchmal treffen sich beide Welten in der Mitte, aber nur äußerst selten können sowohl Macher als auch Zuschauer so nah, spontan und leger miteinander auf Tuchfühlung gehen wie bei Bildrausch in Basel, das auch in diesem Jahr zum stolzen siebten Mal seinen Ruf als das charmanteste Autorenfilmfest weit und breit zu verteidigen wusste.

Pamela Jahn in Ray Magazine Online, 1. Juli 2017


Es ist ein veritabler Spagat, den das Bildrausch bzw. seine initiative Crew vollbringt. Einerseits soll es ein intimes Festival sein. Filmschaffende und Publikum können sich im blumengeschmückten Stadtkino­-Umfeld gleichermassen wohlfühlen, entspannen, gemeinsam essen und vor allem auf Augenhöhe über Filme diskutieren. Dicht gefüllt sind andererseits die fünf Festivaltage. (...) Aber ohne ein vielfältiges Rahmenprogramm wäre das Bildrausch ‹nur› eine Filmshow und nicht das, was es sein will: ein Fest. (...) So wird ein inhaltlich spannendes zugleich zu einem charmant entspannten Festival.

Thomas Oehler in Programmzeitung, Juni 2017


Bereits zum siebten Mal präsentieren die Organisatorinnen und Organisatoren einen spannenden Querschnitt durch Filme der etwas anderen Art. Also keine massentauglichen Grossproduktionen herkömmlicher Machart aus Hollywood, sondern Studiofilme, experimentelle Filme, Filme aus aller Welt.

Markus Wüest in Basler Zeitung, 21. Juni 2017


Das Bildrausch Filmfestival in Basel macht seinem Namen regelmässig alle Ehre. Nicht nur wegen des stets exquisit zusammengestellten internationalen Wettbewerbs, sondern auch wegen der Sonderreihen, die herausragende Filmemacher würdigen.

Felicitas Kleiner in Filmdienst, 22. Juni 2017


Wen es ohne grosse Umschweife von der Croisette direkt an die Rheinpromenade verschlägt, der bekommt ein ganz gutes Gefühl dafür, was es bedeutet, von der Hölle ins Paradies zu fahren. Zugegeben, der Vergleich mag auf den ersten Blick anmassend erscheinen, zumal man es bei Cannes zweifelsohne mit dem glamourösesten unter den grossen Filmfestivals zu tun hat, ganz zu Schweigen von der schier überwältigenden Fülle und Vielfältigkeit der dargebotenen Filme. Doch nach zwölf Tagen ununterbrochenen, zunehmend surrealen Festivalwahnsinns erweist sich das herzlich-familiäre geführte Bildrausch – Filmfest Basel nicht nur als eine willkommene Abwechslung, sondern vor allem auch als hervorragende Therapie, um die ermüdeten Sehnerven zu regenerieren und sich einmal mehr vor Augen zu führen, wie wichtig es ist, dem künstlerisch-innovativen Kino nicht nur eine Plattform jenseits der grossen Festivals zu verschaffen, sondern dem Filmprogramm durch eine kluge und mutige Auswahl zudem eine eigene, individuelle Note zu verleihen. Und wer einmal dem Charme des von dem Direktoren-Duo Nicole Reinhard und Beat Schneider geleiteten Autorenfilmfests verfallen ist, der wünschte, dass es überall so freundlich, entspannt und dabei filmisch so anspruchsvoll zuginge, wie im und um dem renommierten Stadtkino am Theaterplatz, dem Epizentrum des Bildrausch-Universums.

Pamela Jahn in ray Filmmagazin, Juni 2016


Teilen muss die Österreicherin Ruth Beckermann den Preis mit dem ex aequo ausgezeichneten Thailänder Apichatpong Weerasethakul, der seinen Cemetery of Splendour vorstellte, ein traumwandlerisch Faktisches und Fantastisches, Dies- und Jenseits, individuelle Träume und kollektive Erinnerungen durcheinander-quirlendes Drama um einige an mysteriöser Schlafkrankheit leidende Soldaten. Die salomonische Preisverteilung spiegelt den Geist, den das fünf Tage dauernde, exquisite Basler Filmfest prägt: die Neugierde für die Ränder der Filmkunst und das feine Gespür für deren Bruchstellen.

Irene Genhart in Filmdienst Juni 2016


Das Bildrausch Filmfest Basel findet mittlerweile bereits zum fünften Mal statt. Und falls es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sich der Anlass seiner Bedeutung und Ausstrahlung als Schweizer Forum für avantgardistisches Filmschaffen bewusst ist, so hat er diesen gleich selbst geliefert mit seinem ersten, eigenen Festivaltrailer: Farbige Streiflichter fallen durch ein Fenster in einen dunklen Saal, der selbst wiederum Ausblick auf einen geheimnisvollen Raum bietet, während eine Klangwolke durch das neckische Wechselspiel zwischen Innen und Aussen, der Fiktion und Realität vor und hinter der Leinwand zieht.

Hannes Nüsseler in der TagesWoche, 29. Mai 2015


Statt jetzt aber ins Schwärmen zu geraten oder die sehenswertesten Filme einzeln abhaken zu wollen, ein genereller Aufruf: Liebe Filmkennerinnen und Filmkenner aller Länder, liebe Kolleginnen und Kollegen der Filmpublizistik, vereinigt Euch hier Ende Mai! Kompromissloses Kino ist hier! Radikale Filmkünstler sind hier! Familiäre Atmosphäre ist hier! Die Konkurrenz unter den immer mehr und immer besser vermarkteten Festivals mag enorm sein, alle buhlen sie um Stars und Premieren und Eventpublikum. Bildrausch Basel aber ist konkurrenzlos.
Roman Scheiber in ray Filmmagazin, Juni 2015


Nicht nur die ausgezeichneten Filmschaffenden stampften glücklich aus dem Stadtkino, auch für Besucher, Organisatoren und Mitarbeiter war es ein berauschendes Fest gewesen. 28 internationale Filmjuwelen wurden gezeigt und konnten während der anschliessenden Diskussion – oder später bei einem Glas Wein auf der Piazza vor dem Stadtkino mit den jeweiligen Filmschaffenden besprochen werden.

Nadine A. Brügger in der Basler Zeitung, 1. Juni 2015


Das Filmfestival Locarno ist viel grösser, das Zürich Film Festival gibt sich glamouröser, aber wer einmal am Basler Bildrausch war, muss eingestehen: Es ist im Auftritt das sympathischte von allen – und es ist inhaltlich das anspruchsvollste, gewagteste.

Susanna Petrin in der BZ Basel, 22. Mai 2015


Das Festival ist jeweils in eine Gartenparty-Stimmung rund um das Stadtkino eingebettet, zu der auch Talks, Tanz und Töggele gehören – und es ist durchaus so gemeint, dass man sich trauen soll, die Filmemacher anzusprechen.

Diana Frei im SURPRISE STRASSENMAGAZIN, 22. Mai 2015


Was passiert eigentlich mit all den berauschenden Filmen, die es trotz Preisen an grossen Festivals nie in die Schweizer Kinos schaffen, weil sie sich – zu abartig, zu abseitig – hier kaum rentieren würden? Die landen, wenn sie Glück haben, am Bildrausch-Festival in Basel.

WOZ - Die Wochenzeitung,  21. Mai 2015


Neben dieser sehr persönlich gefärbten und von purem Enthusiasmus für das Kino geprägten Filmauswahl durch Nicole Reinhard und Beat Schneider – zugleich auch Betreiber des Stadtkinos Basel, das dem Festival als Heimstätte dient – ist es die unvergleichlich entspannte und familiäre Atmosphäre, die das Bildrausch Filmfest zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt: Da wird am Platz vor dem Kino gegrillt, für die Jury gibt es hausgemachtes Mittagessen, wie es auch das Festivalpersonal zu sich nimmt, abends sitzt man lange zusammen – und wem das noch nicht reicht, der kann auch noch beim Frühstück im Festivalhotel an einem langen gemeinsamen Tisch Platz nehmen. Die hektische Betriebsamkeit der großen Festivals erscheint einem in diesen Momenten als das, was sie ist: hohl und leer.

Andreas Ungerböck (Jurymitglied) in ray Filmmagazin, 10. Juni 2014


Das passiert einem Studiokino, das abseits vom Mainstream bemerkenswerte bis fordernde Filme zeigt, selten: komplett ausverkaufte Vorstellungen. Während der vierten Ausgabe von "Bildrausch - Filmfest Basel" geriet der Ausnahme- zum Normalzustand: Fast alle Abendvorstellungen waren rappelvoll bis ausverkauft.

Susanna Petrin in der BZ Basel, 2. Juni 2014


25'000 bis 30'000 Filme werden weltweit jährlich produziert. Die grossen Festivals wählen davon für sich die besten aus. Die Mainstream-Festivals sind aber auch Marktplätze für Filme, die nach Zwischenhändlern suchen. (...) Noch längst nicht alles, was den Einkäufern an Festivals auffällt, findet auch den Weg in die kommerziellen Kinos: 600 bis 700 der weltweit produzierten Filme erhalten an den Festivals in Europa Kinoverträge. Davon zeigen die Basler Kinobetreiber pro Jahr vielleicht einen Drittel. Und die restlichen 29'750 Filme? Viele davon bleiben uns erspart. Viele entgehen uns aber auch zu Unrecht. (...) Wer keinen risikofreudigen Händler findet, dringt auch nicht bis zum Konsumenten vor. (...) Umso wichtiger sind die Perlentaucher des Basler Filmfestes.

Hansjörg Betschart in der Tageswoche, 1. Juni 2014


Satire, Langsamkeit, Intensität, Schönheit, Surrealismus und Postmodernität zeichnen das diesjährige Bildrausch Filmfest aus. Wenn man als Zuschauer bereit ist, seine traditionellen Erwartungen an Filme beiseitezulegen, werden die Werke ihre berauschende Wirkung entfalten.

Michel Schibler in der Basler Zeitung, 31. Mai 2014


Das Bildrausch nimmt seinen Namen ernst: Alle gezeigten Filme sind eine Augenweide. Am Bildrausch-Festival baut der Sehsinn seinen Vorsprung weiter aus. Unsere von 70 Jahren TV- und 150 Jahren Kinogeschichte gezüchtete Bildgeilheit wird gestreichelt und hochgezüchtet. Wir, die irgendwo zwischen die Generation Star Wars und die Generation Porno geboren wurden, sind also das Idealpublikum.

Benjamin von Wyl in Vice, 28. Mai 2014


Daheim in Dänemark ist Nils Malmros schon lange eine prägende Figur des Autorenfilms, doch das dänische Filmwunder hat dann ohne ihn stattgefunden. (...) Wie er fast jeden Film aus seiner eigenen Biografie entwickelt und dabei immer wieder die Jahre seiner Jugend beschwört, könnte man ihn den Marcel Proust des dänischen Kinos nennen, stets von neuem auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Wie im Film «Aching Hearts» (2009), in dem eine Schülerin einen Dichter auf Proust anspricht. Er antwortet ihr mit einem berühmten Satz von Henrik Ibsen aus einem Brief an Max Horkheimer: «Glück wird aus Verlust geboren, ewig ist nur, was verloren.» Der Satz könnte als Motto über jedem Film von Nils Malmros stehen. Und über seinem Leben sowieso. Nun ist er am Bildrausch-Festival in Basel zu entdecken.

Florian Keller in der WOZ, 22. Mai 2014


Was hat technologisch gedoptes Blockbusterkino mit Bildrausch zu tun, das sich auch ohne den Einsatz von Raumillusion seit vier Jahren erfolgreich mit den Nischen, Ecken und scharfen Kanten des internationalen Filmschaffens beschäftigt? Die Antwort lautet «Wahrnehmungslabor 3-D», ein interdisziplinäres Rahmenprogramm, das den Blick der Festivalgänger mit einem «Kaleidoskop aus Leitfragen und Aspekten» für räumliche Bilder schärfen soll.

Hannes Nüsseler in der TagesWoche, 22. Mai 2014


Das Basler Filmfest ist vor allem eines: ein Abenteuer des Sehens. In wenigen Tagen kann man sich von avancierten Ästhetiken mit ihrer Fülle an betörenden Bildern berauschen lassen

Ingo Starz, Mai 2014


«Basel ist zwar nicht gerade als Filmmetropole bekannt, trotzdem kommen Cinephile einmal im Jahr gut auf ihre Kosten: Rund um das Stadtkino Basel findet ein intimes Festival mit einem internationalen Wettbewerb und Retrospektiven statt.»
haeb/rots, Schweizer Radio, 29. 5. 2013


«Das Bildrausch Filmfestival bringt einmal mehr tollen Filmstoff von internationalen Festivals auf Basels Leinwände»
Ronorp, 29. 5. 2013


«Festivals wie diese sind gemäss Amir Naderi, einer der herausragenden Stimmen des neuen iranischen Kinos, «zukunftsweisend für die neue Generation junger Filmemacher und eine wichtige Quelle der Inspiration.»
Susanna Petri, 31. 5. 2013


Etwas verwirrt reibt man sich nach dem zehnminütigen Abspann die Augen, um in den Alltag zurückzufinden. Und denkt sich später in der nassen Nacht, dass man lange schon keine so guten Filme mehr im Kino gesehen hat wie an diesem Filmfest.» Muriel Gnehm, Basler Zeitung, 1. 6. 2013


«Es war ein reiches Programm: Im Wettbewerb um den Bildrausch-Ring wurden viele wunderbare Filme gezeigt, die ihren Weg in Programmkinos noch nicht gefunden haben» Hansjörg Betschart, TagesWoche Online, 3. 6. 2013


«Als «Festival der Festivals» ist es konzipiert, führt dem Basler Publikum Perlen aus dem internationalen Filmcircuit vor Augen und bietet seltene Gelegenheit zur Begegnung mit deren Urhebern. Neben der bestechenden Programmauswahl punktet das Filmfest mit entspannter Atmosphäre und sympathischem Personal [...] Kontinuierliche und ausreichende finanzielle Unterstützung vorausgesetzt, könnte Basel neben dem renommierten Festival von Locarno, dem rasant wachsenden, weil sich dem Starprinzip ergebenden Zurich Film Festival und den nationalen Solothurner Filmtagen einen Fixplatz auf der Schweizer Festivalkulturlandkarte erobern.»
Roman Scheiber, ray Online, 10. 6. 2013


«Marlen Chuciev, 88jähriger Altmeister des sowjetischen Films sitzt im Foyer des Basler Stadtkinos. Den ganzen Vormittag war er voller Energie; kaum hielt es den quirligen alten Herrn auf seinem Stuhl. Während des öffentlichen Workshops über sein Lebenswerk stand er immer wieder auf, unterbrach die Moderation, scherzte und gab eine Anekdote nach der anderen zum besten.»
Thomas Bürgisser, WoZ, 6.6.2013


Das erste Festival, das die Stadtkino-Direktorin Nicole Reinhard und der für das Programm mitverantwortliche Beat Schneider mit ihrem grossen Film-Enthusiasmus im 2011 erfunden und realisiert haben, war – auch atmosphärisch – schlicht zu gut, um wieder zu verschwinden. Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass es nun weitergeht mit dem ‹Bildrausch›...

Christian Fluri, Basellandschaftliche Zeitung, 3. April 2012


Wer aufregende Filme sehen will, muss also nach Basel fahren. So weit ist es gekommen! Noch bis 5. Juni nämlich zeigt das dortige Stadtkino am ‹Bildrausch-Filmfest› ausgewählte Diamanten aus Festivalprogrammen.

Pascal Blum, Züritip, 2.-8. Juni 2011


Die Lancierung von Bildrausch ist ein mutiges Unternehmen mit Potenzial. Mit finanzieller Unterstützung u.a. von der Baselbieter Kulturabteilung und den Stiftungen Ernst Göhner sowie L. & Th. La Roche haben Nicole Reinhard und Beat Schneider ein stupendes Programm auf die Beine gestellt. Bildrausch bringt Filme auf die Leinwand, die formal und inhaltlich neue Wege gehen und im regulären Kinoprogramm kaum zu sehen sein werden.

Alexander Jungo, Filmbulletin, Mai 2011


Quelques jours après la clôture du festival de Cannes, c’est loin des fastes de la Croisette et sans tapis rouge, que se tient jusqu’à dimanche, à Bâle au Stadtkino, un jeune festival passionnant et indiscutablement amoureux du cinéma: Bildrausch.

Lou, DNA, Juni 2011


Insgesamt ergab sich eine kompromisslose Zusammenstellung von inhaltlich wie formal aussergewöhnlichen Filmen, die durch die humorvollen, provokanten Werke Makavejevs und einen Blick ins neue griechische Kino eine passende Vertiefung erhielt. Das Basler Filmfestival ist klein, aber fein, und wenn man der liebevollen und sachkundigen Programmarbeit, die hier geleistet wird, auch möglichst viel Erfolg wünscht, so hofft man doch, dass dieses Festival den intimen, intensiven, anregenden Charakter mit Konsolidierung und Wachstum nicht verliert.

Bettina Spoerri, NZZ, 6. Juni 2011


Das 1. Basler Filmfest Bildrausch überzeugte mit einem starken Wettbewerb, aber auch mit viel Sinn für Geschichte: ‹Singapore Sling› von Nikos Nikolaidis zeigte die Wurzeln des heutigen jungen griechischen Filmschaffens auf, mit Dusan Makavejev war einer der grossen Erneuerer der Filmkunst zu Gast im Stadtkino Basel. (...)Ein wirklich gelungenes erstes Festival. Er ist zu hoffen, dass Bildrausch Basel noch lange erhalten bleibt.

Niklaus Schäfer, Basellandschaftliche Zeitung, 6. Juni 2011


Eine gute, vielseitige Filmauswahl mit vielen Entdeckungen lassen den Besucher hoffen, dass Basel auch im nächsten Jahr wieder Schauplatz diese Filmevents wird. Auf der Piazza beim Theater Basel wurden Filmemacher, Experten und Cineasten in einer gemütlichen Atmosphäre vereint. Gespräche konnten an der Kinobar oder an der langen Tafel geführt werden, zugänglich für alle Anwesenden, geladenen Gäste, Journalisten und Neugierige. Bildrausch kennt keine Barrieren, sondern fördert das Zusammensein und ist ungemein ‹heimelig›.

Severin Auer, groarr.ch, 13. Juni 2011