JAHR

 


Jury des Internationalen Wettbewerbs 2014

Die Jury vergibt den Bildrausch-Ring der Filmkunst in Verbindung mit einer Preissumme von CHF 3000 an den Schöpfer des besten Bildrausch-Films.

 

 

JOANNA HOGG


(*1960 in London) begann ihre Karriere als Fotografin, bevor sie an der National Film & Television School studierte. Nach zehn Jahren als Regisseurin für TV-Dramen feierte sie mit Unrelated (2007) ihr Spielfilmdebüt und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen, darunter den FIPRESCI-Preis beim London Film Festival. Ihr zweiter Film Archipelago (2010) wurde von der Kritik mit gleicher Begeisterung aufgenommen und sorgte für viel Diskussion. 2011 hat sie das Kollektiv «A Nos Amours» mitbegründet, das sich der Programmierung übergangener, vernachlässigter oder besonders vielversprechender Filme widmet. Ihr dritter Spielfilm Exhibition (2013) ist als Special Screening bei Bildrausch zu sehen.



 

ANDREAS UNGERBÖCK


(*1960) studierte Theaterwissenschaft und Publizistik in Wien und promovierte über Rainer Werner Fassbinder. Er ist Kurator verschiedener Retrospektiven zum asiatischen Kino, u.a. Hong Kong in Motion (1990, 1991, 1995), Taipei Stories (1996), Korean Cinema (1998), CineAsia (2003), China Now (2004), Asia 3D (2013) und Autor von Monografien wie Spike Lee (2006, mit Gunnar Landsgesell), Ang Lee (2009, mit Michael Pekler), Real America (2012, mit Gunnar Landsgesell und Michael Pekler). Von 1994 bis 2002 war er als Katalogredakteur der Viennale tätig. Seit 2005 ist er Ko-Herausgeber von «ray», dem bedeutendsten österreichischen Filmmagazin.




 

NANOUK LEOPOLD


(*1968 in Rotterdam) studierte an der Academy of Fine Arts in Rotterdam sowie an der Television Academy in Amsterdam. Sie war zunächst als Regisseurin für das niederländische Fernsehen tätig, bevor sie 2001 mit Îles Flottantes ihr Spielfilmdebüt gab. Ihr zweiter Spielfilm Guernsey feierte beim Cannes Filmfestival 2005 in der Reihe «Quinzaine des Réalisateurs» Premiere und wurde im gleichen Jahr beim Nederlands Film Festival mit dem Regiepreis und dem Preis der Filmkritik ausgezeichnet. Das Familiendrama Wolfsbergen, Leopolds dritter Kinofilm, lief 2007 im Forum der Berlinale, wo auch 2011 Brownian Movement seine europäische Premiere feierte. Bei Bildrausch war sie mit Letzterem 2011 das erste Mal im Wettbewerb vertreten und gewann 2013 für It’s All So Quiet (Boven is het stil) den Bildrausch-Ring der Filmkunst.